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Vortrag

WEB Röntgen und Computertomographie (CT) als Werkzeug zur Prozessoptimierung im Bereich der industriellen additiven Fertigung

Donnerstag (14.05.2020)
14:50 - 15:05 Uhr Raum 2
Bestandteil von:


Die additive Fertigung (AM) steht für Designfreiheit, Individualisierung und Leichtbaustrukturen und findet Einsatz im Prototypenbau und bei der Fertigung kleiner Losgrößen. Eine industrielle Nutzung mit großen Stückzahlen ist oft nicht attraktiv, da die Herstellung von Massenbauteilen mit konventionellen Verfahren (z.B. dem Gießen) noch immer schneller und kostengünstiger ist. Dennoch gibt es starke Bestrebungen, die Additive Fertigung zu „industrialisieren“, um ihre Vorzüge in breiterem Maßstab nutzen zu können.

 

Ein Grund für die höheren Kosten liegt in der Vielzahl der zu beherrschenden Prozessparameter, die je nach gewünschter Funktionalität für jedes Bauteil individuell angepasst werden müssen. Hinzu kommen Fragen der Vor- und Nachbearbeitung, der Qualitätssicherung und Dokumentation. Dennoch bietet die Additive Fertigung das Potenzial, Komplexitäten in herkömmlichen Verfahren so zu reduzieren, dass erheblich weniger Material, Kosten und Arbeitsstunden anfallen. Einen wichtigen Anteil daran hat die Computertomografie (CT), die nicht nur zur finalen Teileinspektion eingesetzt wird, sondern auch Verbesserungen und Optimierungen im gesamten Herstell-Prozess ermöglicht.

 

Anhand von Beispielen aus der Luftfahrt- und Automobilindustrie zeigen die Autoren, wie es gelingen kann, die Effizienz von additiven Verfahren zu steigern, um schnellere Lieferzeiten, geringeren Materialeinsatz und Kostenreduzierungen im großen Maßstab zu erreichen.

Sprecher/Referent:
Gabriele Mäurer
YXLON International GmbH
Weitere Autoren/Referenten:
  • Nils Achilles
    Yxlon International GmbH