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Plenarvortrag

WEB Verfügbarkeit metallischer Rohstoffe für die Additive Fertigung

Donnerstag (14.05.2020)
08:55 - 09:15 Uhr Raum 1
Bestandteil von:


Die additive Fertigung bezeichnet verschiedene Verfahren, bei denen ein Werkstoff schichtweise zu einem komplexen Bauteil zusammengefügt wird. Die Fertigungsmethode eignet sich besonders zur Herstellung kleiner Stückzahlen, Fertigung nach Bedarf, Fertigung von Ersatzteilen, Fertigung von Prototypen und zur Fertigung filigraner und geometrisch komplexer Strukturen. Neben einer Vielzahl von Verfahren können eine Reihe von Ausgangsmaterialien zur Anwendung kommen. Neben Kunststoffen spielen Metalle eine zunehmend wichtige Rolle. Metalle (Werkzeugstahl, Edelstahl, Al-Legierungen, Co-Cr-Le-Legierungen, Ni-Legierungen, Ti-Legierungen, Gold, Silber u.a.) lassen sich mit Power Bed Fusion, Direct Energy Deposition, Binder Jetting oder Sheet Lamination additiv fertigen. All diese Verfahren bedingen jedoch hochspezifische Vorprodukte. Bei metallischen Pulvern spielen dabei Faktoren wie Partikelgröße und –form sowie Oberflächenstruktur und Verunreinigungen eine große Rolle. Der Vortrag wird sich daher mit ausgesuchten Beispielen der Verfügbarkeit metallischer Rohstoffe für diese Technologie beschäftigen.

Sprecher/Referent:
Dipl.-Geol. Michael Schmidt
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)